Die Europäische Kommission ist der tschechischen Turow-Klage beigetreten

Die Europäische Kommission ist der tschechischen Turow-Klage beigetreten

„Die einstweilige Verfügung des EuGHs, den Braunkohletagebau Turow wegen Wassermangels auf tschechischer Seite zu unterbrechen ist wegweisend, weil es Umweltbelange vor monetäre Interessen stellt“, sagt Kerstin Doerenbruch Pressesprecherin von Greenpeace Berlin. Am Freitag vor Pfingsten kündigte die polnischen Regierung an, diese Entscheidung zu ignorieren und suggerierte am Dienstag nach Pfingsten, sich mit der tschechischen Seite finanziell einigen zu können. Das…

Rückgang der Biodiversität – Was kann jede:r einzelne tun?

Rückgang der Biodiversität – Was kann jede:r einzelne tun?

Obwohl Städte für den Menschen gemacht sind, bieten sie Tieren und der Natur auf engsten Räumen, wie in Mauerritzen, Vorgärten oder Balkonen, neue Lebensräume. Nichtsdestotrotz kämpfen wir aber auch in Städten weltweit gegen den Rückgang der biologischen Vielfalt. Biologische Vielfalt, auch Biodiversität genannt, umfasst drei große Bereiche, die eng miteinander verzahnt sind: die Vielfalt der Ökosysteme, die Vielfalt der Arten…

Deutsche Beschwerde bei der EU-Kommission zum Tagebau Turow

Deutsche Beschwerde bei der EU-Kommission zum Tagebau Turow

Am 21.1.21 reichen regierende Verantwortliche und Bürger der Stadt Zittau sowie Abgeordnete aus dem sächsischen Landtag und dem Kreis Görlitz eine offizielle Beschwerde über den polnischen Tagebau in Turów bei der EU-Kommission ein. Inhalt der Beschwerde ist das Absinken der Stadt Zittau durch das Abpumpen des Grundwassers und weitere befürchtete Schäden der Region. Im März 2020 war eine Beschwerde der…

Aktuelle Petitionen

Aktuelle Petitionen

Wir haben euch hier unsere aktuellen Petitionen zusammengestellt, die ihr mit eurer Unterschrift unterstützen könnt. Nur zusammen können wir Mensch und Natur schützen. Themenbereich Wald und Papier —————————————————————————————————– WÄLDER UND ARTENVIELFALT SCHÜTZEN! Nur gesunde Wälder können als Lebensraum für Menschen, andere Tiere und Pflanzen dienen und ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten. Doch weltweit werden Regenwälder wie im Amazonas oder im…

Bis 1,5°C ist es nicht mehr weit

Bis 1,5°C ist es nicht mehr weit

Nicht nur der deutsche Kohleausstieg muss vorgezogen werden. Auch an der deutsch-polnischen Grenze ist es für den Tagebau in Turow Zeit für einen Strukturwandel, damit Europa spätestens 2030 kohlefrei ist. Hier dazu Auszüge aus der Zusammenfassung der neuesten Studie von Prof. Dr. Zbigniew M. Karaczun und Dr Andrzej Kassenberg: Analyse der Auswirkungen der Tagebauerweiterung und des Kraftwerks in Turów auf…

Coal & Boat 2020

Coal & Boat 2020

Kohleausstieg Berlin und Fridays for Future rufen am 29. August zur „Coal & Boat“ Lauf- und Bootsdemo vors Kraftwerk Reuter West gegen die Pläne von Vattenfall auf, in Berlin bis 2030 Steinkohle, bis 2050 Erdgas und längerfristig große Mengen an Müll für Wärme- und Stromerzeugung zu verbrennen. Wir brauchen eine vollständige regenerative Energieversorgung bis 2035 und sagen: „STOPPT KOHLE, GAS…

Braunkohle gefährdet Wasser der Region Lausitzer Neiße

Braunkohle gefährdet Wasser der Region Lausitzer Neiße

Die polnischen Behörden haben am 24.03.2020 den vom Kohlekonzern PGE beantragten Braunkohleabbau Turow für weitere sechs Jahre genehmigt. Aufgrund eines Verstoßes gegen die EU-Vorgaben der Umweltverträglichkeitsprüfung haben sich bereits die EU-Kommission und das EU-Parlament eingeschaltet. Der Tagebau befindet sich im Dreiländereck. Die Folgen der Braunkohle aus Turow betreffen insbesondere Deutschland und Tschechien. Welche Probleme für den Wasserkörper auf deutscher Seite…

Covid-Krise zur Mobilitätswende nutzen!

Covid-Krise zur Mobilitätswende nutzen!

Am Dienstag Mittag haben fünfzehn Aktive von Greenpeace Berlin die Einladung von „Fridays for Future“ angenommen und den letzten Teil der Menschenkette vor dem „Verband der deutschen Automobilindustrie“ am Bebelplatz mit verantwortet und -gestaltet. Ob unsere Botschaft „Kein Geld für gestern“ ankam, war schwer zu sagen, da die massiven Türen fest verschlossen blieben. Dennoch haben wir mit etwa 2000 Teilnehmern…

Pop-up Radwege: mit gutem Abstand durch die Coronapkrise

Pop-up Radwege: mit gutem Abstand durch die Coronapkrise

Trotz des vorhandenen Mobilitätsgesetzes in Berlin kann sich die Flächenungerechtigkeit weiterhin zugunsten von PKWs entwickeln. Mit der Coronakrise droht die Mobilitätswende umgekehrt zu werden. Sollten viele Menschen vom öffentlichen Personennahverkehr auf das eigene Auto umsteigen, drohen der Stadt Berlin zusätzliche 15 % Autoverkehr (83 Millionen Personenkilometer/Tag), das bedeutet neben häufigen Staus, Stress, Lärm, Luftverschmutzung und vermehrten Unfällen auch 748 000…