Unser Beitrag für den Klimatag: sicherere Radwege

Über 50 Aussteller versammelten sich dieses Jahr beim Berliner Klimatag am 27. Oktober im Neuköllner “Vollgutlager”, um über die Themen Energie, Mobilität, Ernährung und Zero Waste zu informieren. Zentrale Themen waren die Gefahren der Klimakrise und auch die Möglichkeiten und Verantwortung, die Berlin bei der Umsetzung einer nachhaltigen und klimagerechten Energieversorgung hat.

Die Mobilitätsgruppe präsentierte an ihrem Infostand folgende Themen: Klimaneutrale Mobilitätskonzepte, Flächengerechtigkeit in Städten und aktuelle Aktionen. In vielen spannenden Gesprächen wurden Ideen einer klimafreundlichen Verkehrswende sowie Erfahrungen über den Fahrradalltag in Berlin ausgetauscht. Häufig kamen Probleme aufgrund mangelnder und benachteiligender Fahrrad-Infrastruktur zur Sprache.
Im Workshop “Freihalten von Radwegen” wurden Interessierte, anhand eines Leitfadens über das Vorgehen im Falle einer konkreten Gefahrenlage von parkenden Autos auf dem Fahrradweg aufgeklärt. Anschließend wurde dies gemeinsam auf der Straße ausprobiert. So wurde nach nur kurzer Suche gleich zwei Gefahrenlagen entdeckt und an die „110“ als Verkehrsbehinderung gemeldet: zwei falsch parkende PKW, die beide im 5-Meter-Bereich vor einer Kreuzung standen und so die Sichtfreiheit für abbiegende Radfahrer behinderten und gleichzeitig die Straßenüberquerung für Rollstuhlfahrer oder Kinderwagen erschwerten. Tatsächlich hat die herbeigerufene Polizei diese Gefahrenlage beseitigt.

Greenpeace fordert:
– Entschiedene Verkehrswende in Deutschland
– Systematische Reduzierung des Pkw-Bestandes in den Städten
– Keine Neuzulassung von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor ab 2025