Greenpeace-Aktivist*innen gehören nicht ins Gefängnis!

Auch in diesem Jahr wurde mit einer Mahnwache am Brandenburger Tor, an den Atomunfall von Tschernobyl und seiner verheerenden Folgen erinnert. 14 Greenpeace Aktive vom Team 50 Plus gedachten der Atomkatastrophe und führten mit Passanten Gespräche über die Gefahren und katastrophalen Auswirkungen von Atomkraftwerksunfällen.
Diesen Tschernobyl-Gedenktag verknüpften die Berliner Greenpeace Aktivist*innen mit einer Solidaritätsaktion für 22 Französischen Greenpeace Aktivist*innen.

Erstmalig Haftstrafen in Frankreich

Im Oktober 2017 haben acht Französische Greenpeace Aktivist*innen an einer Aktion am Französischen Atomkraftwerk Cattenom teilgenommen. Sie haben gewaltfrei auf den unzureichenden Schutz von französischen Atomkraftwerken aufmerksam gemacht. Im Februar 2018 wurden sie zum Teil zu Haftstrafen verurteilt. Dieses Urteil stellt ein Novum dar: Noch nie waren Aktivist*innen von Greenpeace Frankreich zu Haftstrafen verurteilt worden. Gegen das Urteil wurde bereits Berufung angekündigt.
Einige Wochen später fand im Französischen Atomkraftwerk Cruas eine ähnliche Aktion mit 22 Französischen Greenpeace Aktivist*innen statt. Sie stehen nun dafür ebenfalls vor Gericht und zwar am 17.05.2018.

Als solidarische Unterstützung hat Greenpeace-France
eine Online-Mitmach-Aktion #AvecGreenpeace gestartet. Dabei werden Personen, die ihre Solidarität bekunden wollen, mit Texttafeln fotografiert, die von Greenpeace Frankreich hochgeladen werden. Ziel ist es, zu Beginn des Gerichtsverfahrens am 17.05.2018, viele ausgewählte Bilder auszudrucken und als „Stimme aus Europa” vor dem Gerichtsgebäude aufzuhängen.

Zeigt Solidarität mit unseren Freund*innen von Greenpeace unter:

#Greenpeace-Aktivist*innen gehören nicht ins Gefängnis!
#AvecGreenpeace