Greenteams beim IceRide

Wir radeln für die Arktis!
Die ganze Welt spricht über den Klimawandel und wie er aufgehalten werden kann. Immer mehr Menschen gehen deshalb auf die Straße und demonstrieren. Sie wollen, dass die Politiker endlich aktiv werden und Gesetze zum Schutz des Klimas erlassen. Erst vor einigen Tagen nahmen weltweit Hunderttausende an der größten Klimaschutz-Demonstration aller Zeiten teil, allein in New York waren es 300.000 Menschen! Zur gleichen Zeit hatte Greenpeace-Chef Kumi Naidoo zusammen mit drei weiteren Greenpeace-Vertretern ein Treffen mit dem wichtigsten Mann der Vereinten Nationen. Die Vereinten Nationen sind ein Zusammenschluss fast aller Länder der Welt. Vertreter der Länder treffen sich regelmäßig, um über die Probleme in der Welt zu sprechen und gemeinsam Lösungen zu finden. Greenpeace hat dem UN-Chef Ban Ki-moon sechs Millionen Unterschriften für ein Schutzgebiet in der Arktis übergeben und erklärte ihm, dass 74 Prozent aller Menschen weltweit den Schutz der Arktis richtig finden. Das hatte eine Umfrage, die auf fünf Kontinenten durchgeführt wurde, kürzlich ergeben.

Warum ist Arktisschutz gleichzeitig Klimaschutz – und umgekehrt?
Ölbohrungen in der Arktis führen dazu, dass noch mehr CO2 produziert wird. Klar: das Öl soll ja schließlich verwendet werden, als Benzin oder um Plastik daraus herzustellen und vieles mehr. Wer die Arktis also vor Ölbohrungen schützt, schützt das Klima. Andersherum: Wer das Klima schützt, will eine intakte Arktis. Denn das Abschmelzen von Gletschereis auf Grönland zum Beispiel führt dazu, dass der weltweite Meeresspiegel steigt. An beiden Polen – am Südpol wie am Nordpol – wird außerdem das weltweite Wetter bestimmt. Sie sind außerdem als “Motor” für die Meeresströmungen verantwortlich und verteilen lebenswichtige Nährstoffe im Meer.

Das große Fahrradspektakel am 4. Oktober!
Greenpeace drückt auf die Hupe zum Schutz der Arktis und des Klimas: Jetzt ist die Zeit zu handeln! Heute fanden weltweit Fahrrad-Demos zum Schutz des Klimas und der Arktis statt. Die Greenteams waren auch beim Berliner Ice Ride, bei dem 270 Menschen und einige Eisbären geradelt sind.