Die CDU-Basis hat es in der Hand

Warum muss Klimaschutz aufwendig sein? Bisher muss jede einzelne Person sich im Alltag bewusst für den Klimaschutz entscheiden, um die individuelle Klimabilanz so gering wie möglich zu halten und dafür meist Einschneidungen in Komfort oder dem Geldbeutel hinnehmen. Es ist Aufgabe der Politik die Rahmenbedingungen so umzugestalten, dass der nachhaltigste Weg immer der komfortabelste und günstigste ist.
Doch das Klimapäckchen vom 16. Oktober 2019 lässt daran zweifeln, ob die CDU sich Ihrem “C” im Namen als christliche Verantwortung bewusst ist.
Inzwischen erstarken in der CDU aber die Forderungen, die Klimakrise zu Gunsten der Wirtschaft zu vernachlässigen.
Wie steht eigentlich die CDU-Basis dazu? Wir haben zwölf Berliner CDU-Kreisverbände gebeten, Stellung zu Ihrer umweltpolitischen Position zu beziehen. Wir erhielten nur zwei Antworten. Dabei reichen gerade mal 30 Delegierte auf dem Parteitag am 22.11.19, die einen Spontanantrag stellen, um das Klimapaket neu aufzuschnüren. Um eine noch stärkere Diskussion zu dem Klimapaket anzufachen, sind wir deshalb einfach in die Kreisverbände gefahren und haben ein symbolisches “C” für eine christliche und verantwortungsvolle Klimapolitik übergeben.

Die Basis ist also gefragt, also Eure Delegierten aus Mitte, Pankow, Neukölln, Tempelhof, und so weiter. Geht einfach in ihre Sprechstunden, lasst euch einen persönlichen Termin geben oder ruft in Ihrem Kreistagsbüro an und diskutiert mit Ihnen über das Klimapaket.

Als Anregung hier unsere Fragen:
Wie bewerten Sie persönlich die Wirksamkeit des Klimapakets zur Einhaltung der Pariser Ziele?
Ist aus Ihrer Sicht die Verantwortung gegenüber zukünftigen Generationen ausreichend gewahrt?
Ein Kernelement des Klimapakets ist die CO2 Bepreisung. Wie bewerten Sie diese Maßnahme?
Wie könnte Ihrer Ansicht nach das Klimapaket im noch ergänzt werden? Welche Inhalte hätten Sie sich im Klimapaket gewünscht??
Würden Sie dem sogenannten Klima-Paket in seiner jetzigen Form zustimmen?