Lade Veranstaltungen
  • Diese Veranstaltung hat bereits stattgefunden.

Vortrag: Attentat auf die Rainbow Warrior – Vor 30 Jahren: Tod auf dem Greenpeace-Schiff beim Protest gegen Atombombentests

Die Organisation Greenpeace war 1971 aus dem Protest gegen Atomwaffentests entstanden, ihre Schiffe hatten in den Folgejahren durch mutige Aktionen in den Atomtestgebieten dazu beigetragen, die Öffentlichkeit auf das Thema „Atombombentests und ihre Folgen“ aufmerksam zu machen. Mit einer „Pacific Peace Voyage“ wollte sich Greenpeace vor 30 Jahren mit seinem Schiff Rainbow Warrior besonders den Atombombentests im Pazifik und ihren Folgen widmen. Auf seiner Fahrt durch den Pazifik hat das Schiff die Bewohner der stark radioaktiv verseuchten Insel Rongelap (Marshall Islands) auf das nicht verstrahlte Eiland Mejato umgesiedelt. Über Neuseeland sollte die Reise nach Französisch-Polynesien fortgesetzt werden, wo Frankreich auf dem Moruroa-Atoll Atombomben testete und wo sich bereits gravierende Gesundheitsschäden bei den Einheimischen zeigten. Doch im Hafen von Auckland/Neuseeland wurde die Rainbow Warrior am 10.7.1985 vom französischen Geheimdienst mittels zweier Haftbomben versenkt; dabei kam der Greenpeace-Fotograf Fernando Pereira ums Leben.

Ingrid Schilsky war zu der Zeit in Neuseeland, da sie als freie Journalistin mit der Rainbow Warrior ins französische Testgebiet segeln sollte. Sie berichtet am Dienstag den 30. Juni über das Attentat, seine Hintergründe und seine Folgen.